E-miglia: Der erste Tag

Foto: Energieabu
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Am gestriegen Montagmorgen starteten die 20 Teams der diesjährigen e-miglia Elektroautorallye in Richtung Salzburg. Die FahrerInnen sollten dort in exakt 1:30 Stunde ankommen und mussten mit ausreichendem Sicherheitspuffer planen und fahren. Christian Minor und Co-Pilotin Sabine Kress kamen etwa zehn Minuten zu spät in der Mozart-Stadt Salzburg an. Das bedeutete satte 100 Strafminuten. „Wir haben zu sehr auf die Energieeffizienz geachtet und sind zu langsam gefahren. Aber wir haben daraus gelernt. Die Strafen für zu frühes oder zu spätes Ankommen sind viel größer als die Energieverbrauchs-Wertung“, erklärten die beiden. Auch das Ruhoff-Team hatte zu kämpfen und war zwei Minuten zu spät am Checkpoint.

Starke Fahrt am Großglockner

Um 15 Uhr ging es weiter nach Bruck, denn dort startete um 20 Uhr eine Sonderprüfung. Am Rande des höchsten Berg Österreichs – des Großglockners – mussten die Energiebau-Teams 4,2 Km in 3:30 Minuten bei 72 km/h fahren.

Und diesmal fuhr das Team 2 extrem stark. „Die Sonderprüfung war der Hammer! Im zweiten Abschnitt waren wir zu langsam. Also mussten wir danach wieder richtig Stoff geben und sind mit 80 k/h durch die Lichtschranke gerast“, erklärte Sabine Kress, die in den letzten 30 Sekunden nur noch Augen für die Stoppuhr hatte.

Jetzt geht’s richtig los

Am Ende des Tages bekam Team 1 eine Strafsekunde,  Team 2 schaffte sogar eine Punktlandung bei exakt 3:30 Minuten. Morgen geht es dann erst richtig los: Die Fahrer müssen den Großglockner hochfahren und die Zeit der Effizienzwertung beginnt. Jetzt beginnt der schwerste Teil der Fahrt.

 

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