Baden-Württemberg verlängert Sanierungsförderung

Das Land Baden-Württemberg verlängert seine Förderung für die Sanierung von Nichtwohngebäuden. Adressiert ist das Programm an kirchliche Träger oder kleine und mittlere Unternehmen. Diese dürfen einen Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro und weniger als 250 Mitarbeiter haben. Das Programm sollte eigentlich Ende Oktober auslaufen, ist aber bis Ende Dezember verlängert worden. Noch sind allerdings Fördermittel von gut 600.000 Euro zum Abruf bereit. Der Förderansatz in Baden-Württermberg ist weitestgehend technologieoffen und unterscheidet nicht zwischen Dämmmaßnahmen oder aber erneuerbaren Energien. Das einzige Kriterium ist die Minderung der Treibhausgasemissionen. Hier zahlt das Land 50 € pro Tonne Kohlendioxid die eingespart wird. Pro Maßnahme stellt das Land maximal 200.000 Euro oder aber 15 Prozent der Investitionskosten zur Verfügung. Dass die Mittel noch nicht komplett abgerufen wurden, könnte auch damit zusammenhängen, das die Förderung nur gewährt wird, wenn keine anderen Mittel der öffentlichen Hand fließen. Dies ist längst nicht bei allen vergleichbaren Programmen so. So gibt es zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen eine Förderung, die durchaus mit anderen Mitteln, wie dem Marktanreizprogramm der BAFA gezahlt wird.

Jan Gesthuizen