Batteriespeicher-Technologie macht Stromnetz zuverlässiger und reduziert Kohlendioxidemissionen

30.07.2019

Honeywell liefert Saturn Power, einem Anbieter erneuerbarer und umweltschonender Energien mit Sitz in Ontario/Kanada, ein System zur Speicherung von Batterieenergie (BESS, Battery Energy Storage System). Saturn setzt das System in einem lokalen Kraftwerk ein, das von dem unabhängigen Betreiber des Elektrizitätssystems in Ontario (IESO) als Anbieter der Klasse A für hohe Spitzenlast eingestuft wird.

Die Technologie ermöglicht den Batterien, bei Niedriglast aufzuladen und bei hohem Energiebedarf im Netz und bei Preisspitzen Energie aus dem BESS abzuziehen – typischerweise an heißen Sommertagen mit -intensivem Klimatisierungsbedarf oder an kalten Wintertagen mit großem Heizungsbedarf.

Die Verwendung von BESS verringert die Notwendigkeit, bei Spitzenlast zusätzliche nicht-erneuerbare Energieerzeuger in Betrieb nehmen zu müssen. Dadurch wird das Netz zuverlässiger bei gleichzeitig reduzierten Kosten.

»Die Bewältigung intensiver Spitzen in den Sommer- und Wintermonaten, in denen der Energieverbrauch erheblich ansteigt, ist eine periodisch wiederkehrende Herausforderung in der verarbeitenden Industrie«, sagte Tai Nguyen, Chief Investment Officer bei Saturn Power. »Unsere Energielösungen, zu denen die von Honeywell gelieferte Batteriespeicher-Technologie gehört, ermöglichen Saturn Power, diesen akuten Verbrauchsbedarf aktiv abzudecken und dadurch die Energiekosten unserer Kunden zu senken.«

BESS für Saturn Power ist für die Lieferung von maximal 8,8 MW und 18 MWh Energie konzipiert. Dies reicht für die Versorgung von 600 durchschnittlichen kanadischen Haushalten über einen ganzen Tag. Das von Honeywell gelieferte System bietet eine Steuerung auf Zellebene. Es verbessert die Laufzeit und Leistungsfähigkeit des Systems und offeriert garantierte Leistungen im Projekt.

»Da die Betreiber von Kraftwerken weltweit herausgefordert sind, die Betriebskosten zu senken, können sie mit unserem BESS die elektrische Last und damit die Stromkosten reduzieren, und das deutlich vor den erwarteten Abnahmespitzen«, sagte Eren Ergin, General Manager für erneuerbare Energien und dezentrale Assets bei Honeywell Process Solutions. »Die von Honeywell gelieferte modulare Batteriemanagement-Technologie minimiert die Installations- und Inbetriebnahmezeit und ist somit gut geeignet für die von Saturn Power erwartete schnelle Bereitstellung. Dies ist unser bisher größter Einsatz und das Ergebnis bedeutender Investitionen in unser Portfolio für erneuerbare Energien.«

Saturn Power wurde 2007 gegründet und hat seitdem über 200 MW an Solar-, Batteriespeicher- und Windenergieprojekten entwickelt und in Auftrag gegeben, mit Entwicklungen in Ontario, West-Kanada, den USA, der Türkei und Bermuda. Das Unternehmen ist seit 2017 auf den Märkten für BESS und Energiespeicherung aktiv. Es hat zusätzlich Fachkenntnisse in den Bereichen Projektfinanzierung, Projektierung, Beschaffung und Errichtung (EPC) sowie dem Betrieb und der Wartung bestehender Anlagen für erneuerbare Energien.