Dena-Report: Transmission Grid Planning in Systems with high shares of -Renewable Energy

Dena- Report »Transmission Grid Planning in systems with high shares of Renewable Energy – Planning the future energy system in China« (Bild: Dena)
Dena- Report »Transmission Grid Planning in systems with high shares of Renewable Energy – Planning the future energy system in China« (Bild: Dena)
25.07.2019

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat zur Frage, wie gut erneuerbare Energien integriert werden können und wie die Versorgungssicherheit aufrechterhalten werden kann, den Report »Transmission Grid Planning in systems with high shares of Renewable Energy – Planning the future energy system in China« veröffentlicht, der die Prozesse bei der Planung von Übertragungsnetzen in China beschreibt und diese vergleichbaren Prozessen in der EU und in Deutschland gegenüberstellt. Daraus werden Empfehlungen für die weitere Optimierung der Netzplanungsprozesse in China abgeleitet.

Der Bericht macht Vorschläge, wie durch eine optimierte Stromnetzplanung Kosten -eingespart werden können, -indem beispielweise eine szenariobasierte Kosten-Nutzen-Analyse angewendet wird. Kostensenkend kann sich darüber hinaus eine stärkere Vermaschung des Stromnetzes zwischen den chinesischen Provinzen auswirken.

Außerdem empfiehlt der Bericht, weitere Einflussfaktoren wie die Preis- und Marktentwicklung und auch damit einhergehende Unsicherheiten bei der Planung zu berücksichtigen. So basieren die Planungen in der EU und in Deutschland anders als in China auf einem breiten Szenariorahmen, der auch die Auswirkungen verschiedener politischer Entscheidungen betrachtet.

Den englischsprachigen Bericht hat die Dena in Zusammenarbeit mit der GIZ Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem chinesischen Think Tank CNREC (China National Renewable Energy Center) verfasst. Er ist Teil eines mehrjährigen multilateralen Projekts, in dem CNREC und seine Projektpartner die chinesische Regierung bei der Umgestaltung des Energiesystems beraten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Inhaltliche Projektschwerpunkte sind die Themen Netzentwicklung, die Entwicklung von Marktstrukturen für Strom und Emissionen sowie Förderpolitiken für erneuerbare Energien.