Erweiterter Temperaturbereich: Isolationsüberwachung für DC-Ladestationen

Der Isolationswächter RN 5897/320 der Varimeter-IMD-Familie ist für Temperaturen von –40 bis +70 °C geeignet
Der Isolationswächter RN 5897/320 der Varimeter-IMD-Familie ist für Temperaturen von –40 bis +70 °C geeignet
11.06.2020

DC-Ladestationen sind die erste Wahl, wenn Elektrofahrzeuge innerhalb kürzester Zeit aufgeladen werden sollen. Sind Ladesäulen an geografischen Orten mit höheren Umgebungstemperaturen installiert, muss die Elektronik diesen Temperaturen standhalten und fehlerfrei funktionieren. Der Isolationswächter RN 5897/320 der Varimeter-IMD-Familie von DOLD kommt speziell bei DC-Ladestationen nach der Norm IEC/EN 61851-23 zum Einsatz und ist für Temperaturen von –40 bis +70 °C geeignet.

Er übernimmt die Überwachung während des Ladevorgangs von der Ladesäule bis in das Fahrzeug hinein. Kennzeichnend für das Gerät ist der erweiterte Temperaturbereich und die kurze Ansprechverzögerung von 1 s. In Kombination mit den Vorschaltgeräten RL 5898 und RP 5898 ist der Isolationswächter zur Überwachung von Netzen mit Nennspannungen bis 500 bzw. 1000 V DC geeignet. Die integrierte Spannungsmessung sorgt für eine zuverlässige Ermittlung des Isolationswiderstandes im IT-Netz. Der Isolationswächter hat zusätzlich einen Selbsttest. Dieser erfolgt automatisch nach Power-On und nach jeder vollen Betriebsstunde.

Neben der Überwachung von DC-Ladestationen kann der Isolationswächter RN 5897/320 auch zur Überwachung von ungeerdeten AC-, DC-, AC/DC-Netzen, USV-Anlagen, Netzen mit Frequenzumrichtern, bzw. Gleichstromantrieben, Batterienetzen und mobilen Stromerzeugern eingesetzt werden.