SQM tritt als erster Lithium-Hersteller IRMA bei

18.05.2021

Als erster Lithium-Hersteller weltweit ist der chilenische Chemie- und Bergbaukonzern SQM der Initiative for Responsible Mining Assurance (IRMA) beigetreten. IRMA ist ein Gemeinschaftsprojekt aus über 30 Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, Gewerkschaften und Bergbaubetrieben. Ziel ist es, im industriellen Bergbausektor mehr Transparenz sowie möglichst umfangreiche soziale und ökologische Arbeitsbedingungen zu etablieren.

Derzeit ist SQM noch designiertes Mitglied. Die Vollmitgliedschaft erlangt das Unternehmen, sobald es ein unabhängiges öffentliches -Zertifizierungsverfahren nach IRMA-Standards beginnt. Der Beitritt ist ein weiterer logischer Schritt im Engagement für Umweltschutz, indigene Gemeinden und eine nachhaltige Industrie. Dies unterstreicht auch SQMs umfassender Nachhaltigkeitsplan und seine Menschenrechtspolitik.

IRMA fördert die verantwortungsbewusste Arbeit im Bergbau. Um dies zu erreichen, bietet die Initiative eine unabhängige Überprüfung und Zertifizierung umfassender Umwelt- und Sozialkriterien für alle abgebauten Rohstoffe an. Dabei handelt es sich um einen globalen Standard, der über zehn Jahre von mehr als 100 Stakeholdern entwickelt wurde. Neben Bergbauunternehmen gehörten dazu auch betroffene Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Arbeitsgruppen und Rohstoffhändler. Der IRMA-Standard deckt alle Prozesse ab und ist auf Minenbetreiber jeder Größe weltweit anwendbar.

Den hohen Anspruch des IRMA-Standards hatte u. a. auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Deutschland bestätigt. Diese hatte gemeinsam mit der Universität Ulm im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts NamiRo (Nachhaltig gewonnene mineralische Rohstoffe) 19 ausgewählte Initiativen miteinander verglichen. Im Ergebnis bildete das Zertifizierungsverfahren nach IRMA die Anforderungen für den industriellen Bergbau am besten ab.

»Wir begrüßen die zukünftige Vollmitgliedschaft von SQM und sein Engagement, sich am IRMA-Standard für verantwortungsvollen Bergbau messen zu lassen«, sagt Aimee Boulanger, Executive Director von IRMA. »Angesichts der Bedeutung von Lithium für die Energiewende sowie der kulturellen und ökologischen Sensibilität der Region ist es von entscheidender Bedeutung, die Interessen der verschiedenen Stakeholder zu berücksichtigen. Der offene Austausch über die Leistung im Rahmen eines IRMAAudits wird Informationen liefern, die nicht nur für alle von Wert sind, sondern dem Markt Möglichkeiten eröffnen, die verbesserten Arbeitspraktiken zu bewerten.«

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