AVA Solar plant 200-MW-Fabrik für Dünnschichtmodule

Ende nächsten Jahres soll ein 200-MW-Werk Kadmium-Tellurid-Module herstellen. Wo das Werk errichtet werden soll, ist noch offen. Fest steht schon, dass rund 500 Arbeitsplätze entstehen sollen.

Mit der von der Colorado State University entwickelten Methode soll es möglich sein, Module für 1 $/W zu fertigen. Das Produktionsverfahren ist Ergebnis intensiver Forschung unter der Federführung von Professor W. S. Sampath: »Damit kann Solarstrom fast zum gleichen Preis produziert werden wie herkömmlicher Strom.« Es sei möglich, mit dem vollautomatischen, fortlaufenden Produktionsbetrieb die Materialabfälle zu reduzieren: Es müssten nur 2 % des eingesetzten Materials recycelt werden.

Die Module sollen nach AVA-Angaben 11 bis 13 % Wirkungsgrad erreichen und den Endkunden nur rund 2 $/W kosten, etwa halb so viel wie kristalline Siliziummodule, verkündet AVA. Sampath hat nicht nur das Verfahren entwickelt, er ist zudem Geschäftsführer der AVA Solar, die er im Januar gemeinsam mit zwei ehemaligen Studenten gegründet hatte. Die Colorado State University Research Foundation hält Anteile am Unternehmen.