Neue Freiflächen-Anlagen in Spanien

<b>Anfang April feierten die KG Allgemeine Leasing, die Phoenix Solar und spanische Lokal­politiker die Inbetriebetriebnahme der 6,5-MW-Anlage in La Solana.</b> <br>
<i>Foto: Phoenix Solar. </i>
Anfang April feierten die KG Allgemeine Leasing, die Phoenix Solar und spanische Lokal­politiker die Inbetriebetriebnahme der 6,5-MW-Anlage in La Solana.
Foto: Phoenix Solar.

Auch der chinesische Modulhersteller Yingli Solar meldet die Fertigstellung einer Solarstrom-Freiflächenanlage in Spanien. Anfang April gab das Unternehmen bekannt, dass das Projekt Solar Villar de Cañas 2 in Cuenca (Region Kastilien/La Mancha) bereits Ende Februar fertig gestellt wurde. Auftraggeber ist die Madrider Control y Montajes Industriales (CYMI), ein Unternehmen der Dragados Industrial, die wiederum zur Bauunternehmensgruppe ACS gehört.

Die spanische Iberdrola Ingeniería meldet hingegen den Baubeginn einer neuen Frei­flächenanlage. Im Auftrag der Aliwin Plus, S.L. baut sie ein Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von rund 20 MW in der Provinz Cáceres, das den Namen »Abertura FV« tragen soll. Das Kraftwerk soll in zwei Bauabschnitten mit je 10 MW entstehen. Mit dem ers­ten habe man bereits begonnen, so Iberdrola. Beide Bauabschnitte sollen bis September dieses Jahres fertig gestellt und in Betrieb genommen werden.

Ob das Wachstum in Spanien so weitergehen wird, hängt von der nächsten Fassung des Einspeisegesetzes ab. Zu dieser machte
Juame Margarit, Direktor für erneuerbare Energien beim staatlichen Institut für Energiediversifizierung und -einsparung (IDAE), anlässlich der Generalversammlung des spanischen PV-Verbandes Asif Ende März noch keine genaue Aussage. Er sagte, mit dem Ablauf des Königlichen Dekrets 661/07 im September dieses Jahres sei »nichts vorbei«. Allerdings müsse man das unerwartete Wachstum in geordnete Bahnen lenken.