Schott kündigt Ausbau der Modulproduktion an

Auf einen Standort für die neue 60-MW-Fabrik hat sich das Unternehmen allerdings noch nicht festgelegt. Fest steht, dass rund um die Fabrik in Billerica kein Platz für den Ausbau ist. Die Fabrik soll aber auf jeden Fall mit ihrer vollen Kapazität von 15 MW/a weiter betrieben werden. Das war am Anfang dieses Jahres wegen Siliziummangel ungewiss. Mittlerweile hat sich Schott Solar durch ein Jointventure mit der Münchener Wacker Chemie AG Silizium gesichert (siehe SW&W 9/2007, Seite 8).

An dem neuen Standort in den USA sollen außer einer Modulproduktion mit einer Kapazität von 60 MW/a auch eine Produktion für Receiverröhren für solarthermische Kraftwerke entstehen. Das wäre für Schott Solar neben den Fabriken in Sevilla und Mitterteich der dritte Produktionsstandort für Receiverröhren.
Bis zum Jahr 2010 will Schott Solar seine Modulproduktion weltweit auf 450 MW steigern. »Wafer und Zellen werden wir weiterhin in Deutschland fertigen, die Modulproduktion soll dort stattfinden, wo der jeweilige Markt ist«, kündigt Pressesprecher Lars Waldmann an. Dafür kommen zurzeit die Fabriken in Alzenau, Billerica und im tschechischen Vallaske Mecirizi in Frage. Hinzu sollen rund 100 MW/a an Dünnschichtmodulen kommen.