Siliziumforschung in Sachsen

Ortsaufglöste Messung der Ladungsträgerlebensdauer einer vertikal geschnittenen 
multikristallinen Siliziumprobe aus dem Kappenbereich eines Siliziumblocks.<br>
Foto: Fraunhofer Ise
Ortsaufglöste Messung der Ladungsträgerlebensdauer einer vertikal geschnittenen multikristallinen Siliziumprobe aus dem Kappenbereich eines Siliziumblocks.
Foto: Fraunhofer Ise

Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt hat seine Unterstützung zugesagt. In dem Bundesland sind bereits 1.500 Menschen in der Solarzellenfertigung angestellt, bis 2010 soll die Zahl auf 5.000 steigen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut und den in der Nähe ansässigen Solarzellenherstellern soll deren Marktposition verbessern.

Im CSP selbst sollen mindestens 60 Arbeitsplätze entstehen. In einem Kristallisationszentrum beschäftigen sich die Forscher mit Herstellungsprozessen für Solarsilizium. Zudem sollen auch Konzepte für Dünnschichtzellen auf Siliziumbasis und für Modulintegration entwickelt werden.

Bisher steht noch die Zustimmung der Europäischen Union aus, die das Forschungszentrum auch finanziell unterstützen soll. Sobald die Zusage steht, wollen die Fraunhofer-Institute mit dem Aufbau des neuen Forschungszentrums in vorhandenen und zusätzlich angemieteten Gebäuden beginnen. Gleichzeitig soll ein Neubau entstehen.