Erstes Offshore-Projekt in den Niederlanden mit „Null-Cent-Gebot“

Vattenfall geht mit Null-Cent-Gebot in niederländische Ausschreibung. (Foto: Vattenfall)
Vattenfall geht mit Null-Cent-Gebot in niederländische Ausschreibung. (Foto: Vattenfall)
18.12.2017

Der Windpark „Hollandse Kust Zuid“ wird das erste niederländische Offshore-Projekt mit einem „Null-Cent-Gebot“. Vattenfall hat sich mit einem entsprechenden Gebot an der ersten niederländischen Ausschreibungsrunde beteiligt.

„Hollandse Kust Zuid“ hat eine ausgeschriebene Leistung von 700 MW und liegt rund 20 km westlich von Den Haag in der niederländischen Nordsee. Die Inbetriebnahme des Windparks muss bis 2021 erfolgen.

Vattenfall will innerhalb einer Generation seine Erzeugung fossil-frei betreiben und investiert allein in den Jahren 2017-2018 mehr als zwei Milliarden Euro in den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Beteiligung an der Ausschreibung um „Hollandse Kust Zuid“ soll diesen Übergang zu mehr grüner Energie – sowohl für die Niederlande als auch für Vattenfall – weiter voranbringen. Hierzu sagt Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall: „Als Unternehmen mit einer starken Präsenz im holländischen Energiemarkt und einer klaren Vorstellung über die weitere Entwicklung dieses Marktes sind wir davon überzeugt, darin eine führende Rolle spielen zu können. Hollandse Kust Zuid wäre für uns ein wichtiger Meilenstein.“

Gunnar Groebler, Senior Vice President und Chef des Geschäftsbereichs Wind bei Vattenfall, ergänzt: „Mit unserer Erfahrung im Bereich Offshore-Wind sind wir nunmehr in der Lage, solche Projekte unter Berücksichtigung der Marktrisiken sehr kostengünstig zu bauen und zu betreiben. Wir sind deshalb überzeugt, dass unser Gebot ein gutes Gesamtpaket bildet, das den Anforderungen der Niederländischen Regierung an den Ausbau der erneuerbaren Energien sehr gut entspricht. Die guten regulatorischen Rahmenbedingungen in den Niederlanden haben einen wesentlichen Ausschlag für unsere Teilnahme an dieser Ausschreibung gegeben.“

Vattenfall zählt zu den führenden Entwicklern und Betreibern von Offshore-Windparks in Europa. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen die Kosten für den Bau von Offshore-Windparks deutlich senken. „Durch die enge Kooperation mit unseren Zulieferern haben wir bereits große Fortschritte in punkto Kostenreduktion erzielen können. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir Hollandse Kust Zuid auch ohne Förderungen profitabel betreiben können“, so Groebler.

Buddensiek / Wattenfall