Repower: Der Kampf der Giganten geht weiter

Die Financial Times Deutschland meldete am 10. Mai, dass Frankreichs voraussichtlich nächster Ministerpräsident François Fillon seine Überzeugung zum Ausdruck brachte, „dass der staatliche Atomkonzern Areva Repower bekommen muss“.

Areva bietet seit dem 15. März 140 € pro Repower-Aktie, Suzlon seit dem 9. April 150 €. Areva konnte das Angebot, das einem Volumen von 1,25 Mrd. € entspricht, bisher nicht weiter erhöhen, weil Frankreichs scheidender Finanzminister Thierry Breton die Summe begrenzt hatte. Falls aber in der kommenden Woche François Fillon zum Ministerpräsidenten ernannt wird, könnte Areva wieder mehr Spielraum erhalten.

Am 4. Mai lief die Angebotsfrist ab, und Areva darf nun zwei Wochen lang Anteile nachkaufen. Das hat der Konzern am 10. Mai offenbar bereits getan, denn der Kurs stieg bis 14 Uhr auf 161,25 € (Schlusskurs am Vortag: 158,50 €). Das Ringen um Repower geht weiter.