1245 neue Ladesäulen bei innogy

Staatssekretär Norbert Barthle überreicht die Förderzusage an Elke Temme, Leiterin Elektromobilität der innogy SE. (Foto: innogy)
Staatssekretär Norbert Barthle überreicht die Förderzusage an Elke Temme, Leiterin Elektromobilität der innogy SE. (Foto: innogy)
14.09.2017

innogy hat die Zusagen für die Förderung von  1245 neuen Ladesäulen erhalten. Eine entsprechende Zusage erhielt das Unternehmen am 14.September vom arlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Ministerum wird rund 40 % der Baukosten tragen.

Eine "guter Tag für Deutschlands Autofahrer und die Elektromobilität" nannte die innogy SE den vergangenen Donnerstag. An diesem Tag erhielt das Unternehmen Fördermittel für den Aufbau von 1245 neuen Ladesäulen (entspricht 2490 Ladepunkten) aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Es handelt sich um den bislang größten vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bewilligten Förderantrag. Überreicht wurde die Förderzugsage vom Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle.

„Mit unserem Förderbescheid kann die innogy SE ihr Angebot für die Ladeinfrastruktur um 2490 Ladepunkte weiter ausbauen. Damit trägt die innogy SE dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende technologieoffen voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.“ erklärte Barthel.

innogy begrüßt die Förderzusage als Signal der Politik das Infrastrukturprojekt Ladenetz-Ausbau aktiv voranzutreiben. Angesichts der zentralen Bedeutung von Ladestrukturen für den Erfolg der E-Mobilität und in einem zweiten Schritt auch der Energiewende allgemein sie dies auch notwendig.

Die neuen Ladesäulen werden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen. Ein Schwerpunkt liegt in den nordrhein-westfälischen Ruhrmetropolen Essen und Mülheim sowie Dorsten. Alle  werden in das IT-Backend von innogy eingebunden und somit untereinander vernetzt. Das ermöglicht zentral gesteuerte Servicedienstleistungen und komfortable Abrechnungsmodelle für die Endkunden.

Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 7,8 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

In Deutschland betreibt innogy bereits heute 4600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden. Davon sind rund 2200 öffentlich zugängliche Ladepunkte. „Mit unserem Netz an Ladestationen für Elektroautos sind wir heute schon Marktführer in Deutschland. Mit der Förderung des Bundes für 1245 Ladesäulen werden wir das öffentliche Ladenetz der innogy mehr als verdoppeln. Wir haben unseren Kunden und den Menschen in Deutschland versprochen, die klimafreundliche Elektromobilität voranzutreiben ­– wir halten unser Versprechen“, erklärt Martin Herrmann, Vorstand Vertrieb der innogy SE.

innogy / Philipp Kronsbein