Bis zu 67 % Betriebskosten in Firmengebäuden sparen

Elektroheizdrähte aktivieren künftig das Betonfundament des Gebäudes
Elektroheizdrähte aktivieren künftig das Betonfundament des Gebäudes
22.07.2021

Das Solarunternehmen My-PV hat für Betriebsgebäude ein System zur Betonkernaktivierung mit Solarstrom entwickelt. Eine elektrische Fußbodenheizung gibt überschüssige Solarenergie in Form von Wärme an das Gebäudefundament ab. Mit diesem Speicherkonzept lassen sich Ausgaben für die Heiztechnik und Betriebskosten sparen.

Weil Photovoltaikanlagen nicht immer gleich viel Strom produzieren und Betriebsgebäude nicht immer die volle Heizleistung beanspruchen, benötigen solarelektrische Gebäude genügend Speichermasse für PV-Überschüsse. „Aufgrund seiner hohen Massedichte ist Beton ein hervorragender Wärmespeicher“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Rimpler, warum My-PV mit dem überschüssigen Solarstrom die Betonmasse im Gebäudefundament aktiviert. Das massive Bauteil nimmt die Wärme auf und gibt sie zeitversetzt wieder frei. So muss der Strom nicht in das Netz eingespeist werden. Gleichzeitig werden Lastspitzen geglättet.

Üblicherweise erwärmen die Energieträger Wasser oder Luft das Fundament. Das Konzept von My-PV sieht jedoch vor, dass eine elektrische Fußbodenheizung die Energie an den Beton abgibt. „So wird die Solarenergie erst dort in Wärme umgewandelt, wo sie gebraucht wird, direkt im Boden“, erläutert Rimpler. Die Leistungssteller AC•Thor 9s von My-PV regeln die Heizleistung stufenlos.

Da hydraulische Wärmespeicher und Verteilleitungen entfallen, fällt der finanzielle und materielle Aufwand für die solarelektrische Heiztechnik deutlich geringer aus als bei wasser- und luftgeführten Systemen. Die solarelektrische Wärmeerzeugung arbeitet zudem komplett geräuschlos und wartungsfrei.

www.my-pv.com