Brandenburg siegt in der Erdwärme-Bundesliga

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers nahm die Auszeichnung am 8. N
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers nahm die Auszeichnung am 8. N

Zum 3. Mal in Folge kürt die Erdwärme-Liga Brandenburg zum Erdwärme-Meister. Den Titel vergibt die Liga jedes Jahr, unterstützt vom Bundesverband Wärmepumpe e.V. und vom Bundesverband Geothermie. Als Grundlage dienen die Zahlen der vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des Marktanreizprogramms geförderten Erdwärmepumpen für das jeweils vergangene Jahr. Berechnet wurde die installierte Leistung in Kilowatt pro 100.000 Einwohner. Berücksichtigt werden nur die geförderten Anlagen, weil dem Bundesverband Wärmepumpe nur für diese die genauen Bohrmeter vorliegen.

Knapp hinter Brandenburg liegt Bayern auf Rang 2, den 3. Platz teilen sich Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Nimmt man die absoluten Zahlen wurde in Brandenburg mit einer Leistung von rund 2.700 kW deutlich weniger Erdwärme gefördert als beispielsweise in Bayern mit 12.800 kW.Durch verschärfte Förderrichtlinien gibt es einen deutlichen Abwärtstrend in der Anzahl der geförderten Anlagen. Während im Jahr 2009 noch 17.200 Erdwärmepumpen mit 170 MW und 2010 immerhin noch 14.100 Anlagen mit einer Leistung von 145 MW gefördert wurden, stellte das BAFA im Jahr 2011 nur noch für 3.500 Anlagen mit knapp 40 MW Fördergelder bereit.Insgesamt wurden 2011 in Deutschland 24.400 Erdwärmepumpen installiert. Für das nächste Jahr plant die Erdwärme-Liga, weitere Datenquellen, vor allem aus den Ländern selbst, zu ergänzen, um die Validität der Ergebnisse zu steigern.

Die Ergebnisse der Erdwärme-Bundesliga gibt es unter www.erdwaermeliga.de

Jennifer Mettenborg