Früheres Schüco-Team gründet Solarfirma

Im ersten Ausbauschritt will das junge Unternehmen 49 Mio. € in eine Fabrik zur Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen investieren. Noch in diesem Jahr soll der Bau beginnen, im zweiten Quartal des kommenden Jahres soll der Schweizer Maschinenbauer Oerlikon Solar die Produktionsanlagen liefern. Es handelt sich dabei um eine Fertigungslinie für mikromorphe Tandemmodule mit einer Größe von 1,4 Quadratmetern und einem Wirkungsgrad von 8 %. Die Fertigungskapazität soll zunächst 33 MW/a betragen. Im vierten Quartal 2008 will Inventux mit der Produktion beginnen.

Löwenstein und seine Mitarbeiter wollen den Modulwirkungsgrad mittelfristig auf 10 % und damit die Modulleistung von 110 W auf 135 W steigern. Im Jahr 2010 soll zudem die Produktionskapazität auf 100 MW/a steigen.

Löwenstein, Plesser, Rothe und Sillmann hatten Anfang dieses Jahres gemeinsam mit mindestens acht weiteren Mitarbeitern Schüco verlassen (siehe SW&W 4/2007). Der Grund waren Meinungsverschiedenheiten mit der Konzernleitung über die Ausrichtung und Umsatzentwicklung des Solargeschäftes.