Zum Start zwei Offshore-Großprojekte

Das Doppelrumpfboot »Windcat 3« auf dem Weg zum Offshore-Windpark Egmond aan Zee. <br>
Foto: Martin Frey
Das Doppelrumpfboot »Windcat 3« auf dem Weg zum Offshore-Windpark Egmond aan Zee.
Foto: Martin Frey

Offshore-Windenergie soll in Zukunft deutliche Beiträge zur Stromerzeugung in Deutschland leisten, doch bisher stehen erst zwei Windenergieanlagen in deutschen Gewässern: Die E-112 in der Ems und die N90 im Rostocker Hafen. Echte Offshore-Windparks gibt es noch nicht. In Dänemark und England ist man bereits viel weiter – und nun auch in den Niederlanden. Der Windpark »Egmond aan Zee« (108 MW) ist seit vergangenem Jahr in Betrieb (siehe SW&W 9/2006) und das Projekt »Q7« (120 MW) wird gerade realisiert.
Die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen (WAB) nahm dies zum Anlass, Mitte April zu einer dreitägigen Studienreise mit 40 Unternehmern, Forschern und Interessierten nach Holland aufzubrechen und den Erfahrungsaustausch mit Nordseeanrainern fortzusetzen. Im vergangenen Jahr führte eine WAB-Studienreise zum Offshore-Projekt »Scroby Sands« in Ostengland (siehe SW&W 12/2006).